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Die Highland Games haben Ihren Ursprung in keltischen Traditionen. Sie fanden bereits im 10. Jahrhundert statt und gehören zu den wohl aussergewöhnlichsten und traditionsreichsten Sportveranstaltungen die es gibt.

Unterstützt von Königen und Clan Chiefs boten sie neben guter Unterhaltung auch die Möglichkeit, Soldaten zu rekrutieren oder auch Männer als Bodyguards oder Kuriere zu ermitteln. Zwischen Mai und September versammelten sich die Dorfbewohner an verschiedenen Orten um untereinander ihre Kräfte in verschiedenen Disziplinen zu messen.

Dabei verwendeten sie als Sportgeräte Gegenstände ihres täglichen Lebens. Diese Tradition wird bis heute fortgeführt - typisch schottisch ist, dass die Athleten weiterhin im Kilt (Schottenrock) gegeneinander antreten

Die bekanntesten Disziplinen der Highland Games,
sollen hier mal kurz aufgeführt werden

 
Putting The Stone ähnelt dem Kugelstossen, wie man es aus der Leichtathletik kennt. Jedoch wird anstatt einer Stahlkugel ein Stein von 7,25kg und/oder 10kg benutzt.

 

Throwing The Weight ist Gewichtweitwurf. Das Gerät 12,7kg und/ oder 25,5kg wiegt, eine Gesamtlänge von Maximal 43cm hat und mit nur einer Hand gehalten und geworfen wird.


Weight Over Barr Bei dieser Disziplin wird ein 20 oder ein 25,5kg schweres Gewicht nach oben über eine Stange (Barr) katapultiert. Dieses geschieht mit nur einem Arm.

 


Scottish Hammer erinnert an das klassische Hammerwerfen. Hier wird eine 7,25kg und/ oder 10kg schwere Kugel, die an einem 127cm langen Rattanstab befestigt ist, mit dem Rücken zum Feld stehend geschleudert und nach hinten weggeworfen. Die Füße dürfen sich erst bewegen, wenn der Hammer die Hände verlassen hat.

Tossing The Caber ist die wohl spektakulärste Disziplin. Ein zwischen 4,80m und 6,00m langer und 40 bis 90kg schwerer Baumstamm wird hochkant angehoben. Mit einem kurzen Anlauf versucht man dann den Baum so zu werfen, dass dieser sich um 180 Grad dreht, aufsetzt und dann so gerade wie möglich nach vorne kippt (sog. 12-Uhr-Linie). Bei Tossing The Caber geht es nicht um die erzielte Weite sondern um die perfekte Falllinie.

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